Siebenbürgische Jugendtanzgruppe München - SJTGM

"Tanzen ist träumen mit den Füßen"

Bespritzen


.... Jetzt bitte das Kopfkino ausschalten. Denn dem ganzen liegt eine jahrhundertealte Tradition zugrunde.

Am Ostermontag gehen Jungs und Männer von Haus zu Haus und tragen oft ein Gedicht wie folgendes vor:
"Mer hun ghiort er hot en (zwe, dro, fair...) hiesch Rosmarin Steckelchen. Mer wellen et begessen et sil ech net verdressen. Mer wellen et beschidden et sil ech net bekridden.
Glecklich Fechertoich"

Indem man die jungen Frauen mit "wohlriechenden" Duftwasser bespritzt, soll nach dem Brauchtum die Fruchtbarkeit und die Schönheit bewahrt und gewährleistet werden.
Als Gegenleistung bekommen die Männer einen Schnaps.

Früher gab es auf den Dörfern auch im Anschluss einen Ball und heutzutage trifft man sich oft an der Endstation zum feiern.

Vanessa Pelger